Dies ist nun der letzte Teil meiner "Selber Brot backen" Post-Serie. Seit ca. 1,5 Monaten backe ich nun 90% unseres Brotes selber, daher ist dieser Punkt nun erfüllt! YES! Ich hoffe, wir werden daran festhalten, da das selbstgebackene Brot einfach besser schmeckt und ich auch weiß, was alles drin ist! Ich verwende nur Mehl aus der Steiermark, also kann ich auch sagen, dass kein GM-Produkte in unserem Brot sind.
Zur Zeit habe ich 2 Brotrezepte in meinem Repertoire, aber ich habe schon viele andere interessante Rezepte gefunden, die ich noch ausprobieren möchte. Außerdem habe ich noch nie mit Sauerteig gebacken. Darauf freu' ich mich schon riesig!
Punkt erfüllt!
Mittwoch, 28. Juli 2010
Dienstag, 27. Juli 2010
Wochenend - Schnappschüsse
Dieses (für uns verlängerte) Wochenende war ein sehr vielfältiges! Mit meiner Mama habe ich einen Grazspaziergang gemacht und in den Garten geschaut, und mit Freunden war ich auf einer Almhütte, wo wir Ligretto und Bohnanza gespielt, gelesen, Schwammerl gesucht und gegessen haben.
Mama und ich beim Uhrturm
Mmmmh... Chocolate-Chip Eis!
Unser Kürbis wuchert
Am Bauernmarkt
Selbst gesammelte Eierschwammerl
Freitag, 23. Juli 2010
Leseliste
Zur Zeit bin ich wieder ein bisserl mehr "Öko" als sonst. Ich versuche kein Plastik zu kaufen, habe ein Pickerl für unseren Postkasten besorgt um keine Werbung mehr zu bekommen (und in weiterer Folge weniger Müll zu produzieren), versuche Bio-Produkte zu kaufen oder wenn nicht Bio, dann zumindest lokale Produkte, verwende Stoffservietten etc. etc.
Der Grund? Die beiden Bücher, die ich gleich vorstellen werde:A Life Stripped Bare - Leo Hickman.
(Auf Deutsch "Fast Nackt: Mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu Leben")
Leo Hickman, ein Journalist, bekam von seinem Chef die Aufgabe gestellt, ein paar Wochen ethisch korrekt zu leben und darüber zu schreiben. Aus den paar Wochen wurde ein Jahr und er inkludierte seine Frau und die 3 Monate alte Tochter.Das Buch selbst ist recht gut geschrieben und gibt viele gute Tipps, wie man ökologisch und ethisch korrekt leben kann. Ökologisch korrekt ist ja relativ einfach, aber ethisch korrekt leben - pfuuh! Vor allem Jane, seine Ehefrau, wehrte sich gegen so ziemlich alles, was Leo einführen wollte. Sie setzten auch nicht alle Punkte um, wie ihnen empfohlen wurde, daher empfinde ich das Buch manchmal als etwas merkwürdig. Entweder ich mache ein Experiment oder nicht, oder wie seht ihr das? Viele Leute führen tagtäglich ein viel extremeres, ethisch korrekteres Leben als er mit seinem "Experiment" nur für ein Jahr.
Trotz aller Kritik ein recht guter Ratgeber, bringt einen auf jeden Fall zum Nachdenken!
No impact man - Colin Beavan
(Auf Deutsch: "Barfuß in Manhatten: Mein ökologisch korrektes Abenteuer")
Dieses Buch beschreibt schon eher meine Vorstellung von einem "drastischen Lebenswandel". Beavan, seine Frau und ihre zweijährige Tochter versuchten ein Jahr lang ohne CO²-Ausstoß und Müll- produktion in New York zu leben. "No impact" eben. Ich muss sagen, es ist ihnen auch recht gut gelungen! Schrittweise führten sie verschiedene Punkte ein: Kein Müll, keine ölbetriebenen Fahrzeuge, kein Fernsehen, kein Lift, kein Strom, lokales Gemüse, (wegen den Transportkilometern), kein Fleisch, keine neuen Sachen (aber second-hand Kleidung etc. ist erlaubt!), waschbare Windeln (weil Wegwerfwindeln 200 Jahre brauchen um sich zu zersetzen! Man stelle sich den weltweiten Windelmüllberg einmal vor, der jährlich entsteht!!) und (was vor allem für seine Frau Michelle kaum umzusetzen war) kein Kaffe. Ein wirklich sehr gutes Buch, manchmal auch mit Beavans philosophischen Gedanken, das ich wirklich weiterempfehlen kann. Es hat zwar nicht so viele praktische Tipps wie "A life stripped bare", aber die Umsetzung des Experiments gefällt mir tausend mal besser!
Es gibt auch einen Blog und einen Film. Den Trailer dazu seht ihr hier:
Mittwoch, 21. Juli 2010
Projekt "Lebensliste": Vor Publikum singen - ERLEDIGT
Mit 16 träumte ich oft von New Orleans, wie ich in einer dunklen Bar, in einem langen, roten Kleid, auf einem Klavier liegend "Summertime" singe. Nun ja, schon der Gedanke daran machte mich nervös, aber es war eh nur ein Tagtraum, also keine Panik.
Trotzdem meiner Angst hab' ich den Punkt "Vor Publikum singen" in meine Lebensliste gepackt, als Herausforderung. Weil ich mich manchmal auch 'was trauen muss.
Am 10. Juli 2010 war es dann soweit. Ich wurde gebeten, als gefallen, "The rose" bei einer Hochzeit in der Kirche als Überraschung für das Hochzeitspaar zu singen. Als erstes dachte ich nur "NIEMALS!", doch da ich niemandem etwas abschlagen kann, ließ ich mich dann doch breitschlagen. Ich war zwar etwas heiser, aber vom Brautvater begleitet ging es trotzdem ganz gut (ich war UNGLAUBLICH nervös!!).
Ich habe leider keine Beweisfotos, aber wenn ihr die 60 Hochzeitsgäste fragt, wird sicher jeder Bestätigen, dass ich diesen Punkt erfüllt habe.
Trotzdem meiner Angst hab' ich den Punkt "Vor Publikum singen" in meine Lebensliste gepackt, als Herausforderung. Weil ich mich manchmal auch 'was trauen muss.
Am 10. Juli 2010 war es dann soweit. Ich wurde gebeten, als gefallen, "The rose" bei einer Hochzeit in der Kirche als Überraschung für das Hochzeitspaar zu singen. Als erstes dachte ich nur "NIEMALS!", doch da ich niemandem etwas abschlagen kann, ließ ich mich dann doch breitschlagen. Ich war zwar etwas heiser, aber vom Brautvater begleitet ging es trotzdem ganz gut (ich war UNGLAUBLICH nervös!!).
Ich habe leider keine Beweisfotos, aber wenn ihr die 60 Hochzeitsgäste fragt, wird sicher jeder Bestätigen, dass ich diesen Punkt erfüllt habe.
Montag, 19. Juli 2010
Wochenend - Schnappschüsse
Dieser Eintrag kommt leider eine Woche zu spät. Macht aber nix, da dieses Wochenende eh nix passiert ist, was Vergleichbar wäre. Hier nun also, etwas verspätet, die Wochenend-Schnappschüsse für das vorletzte Wochenende.
Was für ein Wochenende. Bei wunderschönem Wetter haben zwei ganz liebe Menschen geheiratet! Die Hochzeit war toll und wir haben uns sehr amüsiert!
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Was für ein Wochenende. Bei wunderschönem Wetter haben zwei ganz liebe Menschen geheiratet! Die Hochzeit war toll und wir haben uns sehr amüsiert!
Bei den Vorbereitungen durfte ich mithelfen, die Rosen in Vasen zu platzieren. Ich denke, es ist mir ganz gut gelungen!
Das überglückliche, wunderschöne Brautpaar. Beide strahlten den ganzen Tag mit der Sonne um die Wette!
Die Braut mit dem von uns organisiertem Brautauto.
Mein Schatz und ich während der Feier.
Der gedeckte Tisch - wunderschön!
Freitag, 9. Juli 2010
Andere Lebenskonzepte: Kommunale Hausgemeinschaft
Hier einmal ein sehr interessantes, weil total anderes, Lebens- und Wohnkonzept aus Amerika. Aus Geldnot geboren funktioniert es schon viele, viele Jahre.
Mittwoch, 7. Juli 2010
Bookcrossing
Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen letzen Buch-post, in dem ich gesagt habe, dass ich ein paar Bücher loswerden möchte. Und da ich ja meinen Vorsatz nicht umgesetzt habe, geht's jetzt ans Eingemachte.
Nun ja, Bücher loswerden kann man natürlich auf viele Arten. Als Erstes möchte ich gleich vorwegnehmen, dass ich NIEMALS IN MEINEM LEBEN ein Buch wegschmeißen könnte. Blasphemie!!
Einfach verkaufen wäre natürlich eine Möglichkeit, aber wo, bitteschön, bleibt da der Spaß?
Ich werde es also auf zweierlei Arten machen:
1.) Bücher spenden bei Books 4 Life, einem karitativen Second-Hand Buchladen in der UniBibliothek. Der Erlös kommt Amnesty International und der Volkshilfe zugute. Eine schöne Sache, wie ich finde! (Und man kann gleich nach dem Spenden herumstöbern und vielleicht gleich andere Bücher kaufen...)
und
2.) Bücher "frei lassen" bei www.bookcrossing.com. Bookcrossing ist eine etwas ungewöhnliche Idee. Die Organisation will, sozusagen, aus der Welt eine Bibliothek machen. Die Grundidee ist, dass man Bücher in Restaurants, auf der Uni etc. liegen lässt, damit sie andere Menschen finden und lesen können.
Natürlich muss man das auch ins Buch schreiben. Den Text dafür findet man auf der Homepage, gleich nachdem man sich angemeldet hat. Dann registriert man das Buch und lässt es "frei".
Wenn das Buch jemand findet und den Code des Buches wieder auf der Homepage eingibt, kann man verfolgen, wohin das Buch kommt und wie viele Leute es schon gelesen haben. Natürlich gibt's immer das Risiko, dass das Buch weggeworfen wird, oder es zu jemanden kommt, der es nicht mehr weitergibt. Aber wie mein Blogtitel schon sagt: "That's life!"
Nun ja, Bücher loswerden kann man natürlich auf viele Arten. Als Erstes möchte ich gleich vorwegnehmen, dass ich NIEMALS IN MEINEM LEBEN ein Buch wegschmeißen könnte. Blasphemie!!
Einfach verkaufen wäre natürlich eine Möglichkeit, aber wo, bitteschön, bleibt da der Spaß?
Ich werde es also auf zweierlei Arten machen:
1.) Bücher spenden bei Books 4 Life, einem karitativen Second-Hand Buchladen in der UniBibliothek. Der Erlös kommt Amnesty International und der Volkshilfe zugute. Eine schöne Sache, wie ich finde! (Und man kann gleich nach dem Spenden herumstöbern und vielleicht gleich andere Bücher kaufen...)
und
2.) Bücher "frei lassen" bei www.bookcrossing.com. Bookcrossing ist eine etwas ungewöhnliche Idee. Die Organisation will, sozusagen, aus der Welt eine Bibliothek machen. Die Grundidee ist, dass man Bücher in Restaurants, auf der Uni etc. liegen lässt, damit sie andere Menschen finden und lesen können.
Natürlich muss man das auch ins Buch schreiben. Den Text dafür findet man auf der Homepage, gleich nachdem man sich angemeldet hat. Dann registriert man das Buch und lässt es "frei".
Wenn das Buch jemand findet und den Code des Buches wieder auf der Homepage eingibt, kann man verfolgen, wohin das Buch kommt und wie viele Leute es schon gelesen haben. Natürlich gibt's immer das Risiko, dass das Buch weggeworfen wird, oder es zu jemanden kommt, der es nicht mehr weitergibt. Aber wie mein Blogtitel schon sagt: "That's life!"
Montag, 5. Juli 2010
Wochenend - Schnappschüsse
Und dann kam der Regen. Und wie! Von allen Seiten. Von oben, von unten, von der Seite. Man konnte ihm nicht entrinnen. Gut, dass wir noch zu Hause waren und unsere Balkonpflanzen retten konnten, denn...
...nach dem Regen kam der Hagel. Und wie er kam. Buoh. Ich war während des Spektakels zu abgelenkt zum Fotografieren, daher sind die Hagelkörner in meiner Hand schon ziemlich geschmolzen. Das Foto demonstriert trotzdem recht gut die Stärke des Hagels, wie ich finde.
...nach dem Regen kam der Hagel. Und wie er kam. Buoh. Ich war während des Spektakels zu abgelenkt zum Fotografieren, daher sind die Hagelkörner in meiner Hand schon ziemlich geschmolzen. Das Foto demonstriert trotzdem recht gut die Stärke des Hagels, wie ich finde.
Matthias hat die kleinen Racker beringt. Wen's interessiert, das sind Haussperlings-Küken.
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