Sonntag, 31. Oktober 2010

Naturklug Challenge: Keine Plastiksackerln

Susanne von Naturklug hat in diesem Monat aufgerufen, auf Plastiksackerl beim Einkaufen zu verzichten. Da ich eine extreme Aversion gegenüber allem Plastik habe, seit ich Plastic Planet gesehen habe, habe ich da natürlich gleich mitgemacht. Eingestiegen bin ich leider erst Ende der zweiten Oktoberwoche, aber da wir in unserem Haushalt sowieso versuchen, auf alles, was aus Plastik ist, zu verzichten, ist meine Plastikbilanz trotzdem ganz gut ausgefallen.

Bilanz:
1 Plastiksackerl eines großen Modehauses
Und das wurde dann als Müllsack für Plastikmüll verwendet.
2 kleine, dünne Plastiksackerl

Sie wurden gewaschen, getrocknet und wiederverwendet.
1 kleines Plastikkisterl
Wurde gewaschen, getrocknet und wird nun im Kühlschrank zur Gemüsetrennung verwendet



Wie hab' ich das gemacht, fragt ihr euch? Naja, eigentlich ist es recht einfach.

1.) Mit Stoffsackerl einkaufen gehen.
Waschbar und jahrelang haltbar, sind sie unverzichtbarer Teil meines Einkaufserlebnis. Stoffsackerl gibt's jetzt schon in vielen lustigen Designs, nicht nur als Werbung für viele Firmen (so wie früher). Also braucht man auch nicht unbedingt damit für irgend eine Partei Werbung machen, wenn man mit ihnen Einkaufen geht.
Außerdem sind sie einfach selbst zu machen, also gibt's keine Ausrede, warum man ohne Stoffsackerl aus dem Haus geht.

Eines meiner vielen Stoffsackerl

2.) Mit Korb einkaufen gehen.
Der Klassiker. Sind auch gar nicht teuer und halten Jahrelang!

3.) Faltbare Einkaufstaschen
Wer eine aversion gegen Stoffsackerl hat (warum auch immer...) kann ja faltbare Einkaufstaschen probieren.  Sie sind unglaublich klein zusammenrollbar und haben auch witzige Designs.
Zum Beispiel von Envirosax (teuer), oder eine lustige Erdbeere wie ich sie habe aus dem Bagstore (in Graz im Murpark)

 Erdbeere... oder doch nicht?


4.) Gemüsekiste
Ja, ich weiß, es ist schwierig, vom Supermarkt ohne Plastiksackerl nach Hause zu gehn, vor allem wenn man Gemüse kauft. Aber gegen dieses Übel haben wir eine Lösung gefunden. Und die heißt Gemüsekiste.
Einmal die Woche bekommen wir von Bauern aus der Umgebung eine Kiste voll mit Gemüse und Obst - regional, saisonal, Bio. Somit brauchen wir kein sonderlich schlechtes Gewissen haben wegen Pestizieden, CO2 und langen Lieferwegen. Die Lieferung bis vor die Wohnungstür ist kostenlos.
Auf dieumweltberatung.at oder auf greenpeace.at sind einige BioKistl-Anbieter für Österreich aufgelistet.

Nach Graz liefern auch einige Firmen:
Bioladen Matzer
Frischebox (getestet und für sehr gut befunden!)
Biohof Wressnigg

Probiert es einfach aus!

Kleine, regionale und saisonale Frischebox

5.) Papiersackerl statt Plastiksackerl nehmen
Wenn man spontan in den Supermarkt muss und wirklich kein Sackerl eingesteckt hat, aber eines braucht. Warum nicht einfach ein Papiersackerl statt einem Plastiksackerl kaufen? Oder bei der Gemüsetheke fragen, ob sie nicht vielleicht Papiersackerl zum Abwiegen haben. Mein Lebensmittelgeschäft hatte bis vor kurzem welche neben der Waage liegen. Jetzt leider nicht mehr... ich muss anscheinend 'mal anmerken, dass mir das gut gefallen hat.

6.) Schnelligkeit
Am Bauernmarkt sieht die Sache schon anders aus. Man muss sehr schnell sein, damit die Verkäufer nicht sofort alles in Plastiksackerl einpacken. Am Besten, man sagt schon vorher, dass man bitte auf keinen Fall ein Plastiksackerl möchte. Die meisten Stände haben sowieso Waagen, auf denen ohne Plastiksackerl gewogen wird, also kann man ruhig auch ohne auskommen.

7.) Bio-Sackerl aus Kartoffelstärke
Ja, auch das gibt es schon. Sieht aus wie ein Plastiksackerl, ist aber keins. Man sieht sie schon in manchen Supermärkten. Sie sind genauso stark wie Plastiksackerl UND man kann damit seinen Biomüll entsorgen, da sie auch noch 100% und schnell Abbaubar sind! Also haltet Ausschau nach diesen Sackerl und verwendet, wenn's geht, die. Denn ihr wisst, wenn Nachfrage besteht, wird auch produziert!


Okay, das war's auch schon. Ich würde sehr gerne eure Tipps und Tricks lesen. Wie macht ihr das? Oder ist euch die Verwendung von Plastiksackerl egal? Hinterlasst ein Kommentar!

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Projekt "Lebensliste": Eine totale Sonnenfinsternis erleben - ERLEDIGT

Ich denke mal, dass jeder noch weiß, was er am 11.08.1999 gemacht hat. Nein? Ich helfe euch auf die Sprünge. Um ca. 12:45 waren wir alle draußen und haben uns die totale Sonnenfinsternis über Österreich angeschaut. Und ich natürlich auch. Daher ist dieser Punkt erfüllt!

Dienstag, 19. Oktober 2010

Ein normaler Dienstag...

 ...beginnt für mich um 6 Uhr.

Um 7 Uhr beginnt mein erster USI-Kurs.


Um 8 Uhr gehts wieder nach Hause. Dort gibt's dann Frühstück.

 Danach wird gelernt!


Um 10:45 pack ich mich zusammen und fahre in die Arbeit!

Eine der Mehlspeisen, dort wo ich arbeite.

Um 17:15 geht's wieder nach Hause.

Essen!
Kürbislasagne


Danach wird wieder gelernt!

Um 20 Uhr dann mein 2. USI-Kurs.

Um 21 Uhr bin ich dann endlich zu Hause und breche todmüde aufs Bett zusammen.

Und was macht ihr so an einem Dienstag?

Montag, 18. Oktober 2010

Wochenend - Impressionen

Dieses Wochenende war wieder einmal ein sehr ruhiges. Nach diesem total Ereignisreichen Jahr genieße ich das eine oder andere ruhige Wochenende wirklich sehr!

Mehlspeise bei der Geburtstagsfeier meiner Tante

Reise in die Vergangenheit: Wir spielten "Schwarzer Peter"

Ein bisschen gehäkelt habe ich auch...

Ansonsten war das Wetter recht schlecht dieses Wochenende. Keine Outdoor-Fotos also!
Und wie war euer Wochenende?

Freitag, 15. Oktober 2010

Blog Action Day 2010: Wasser

Beim letztjährigen Blog Action Day ging es ja um den Klimawandel, heuer ist das Thema "Wasser". Jeder kann etwas verändern, auch wenn man nur auf die Mängel aufmerksam macht, die es auf der Welt gibt. Und das will ich mit meiner Mitwirkung am Blog Action Day 2010 tun.


Hier einfach ein paar Fakten, die zum Nachdenken anregen sollen:

o) Gesamtzahl der nicht-fischpassierbaren Querbauwerke in Österreich: 28.850. Das bedeutet, dass statistisch gesehen ca. alle 1 km ein (nicht-fischpassierbares) Querbauwerk existiert. 

Ich persönlich finde ja, bei solchen Zahlen sollte man sich überlegen, ob man noch weitere Querbauwerke (die ja unüberwindlich für Fische sind) hinzufügt. Auch, weil viele der geplanten Wasserkraftanlagen in sensiblen Zonen (Natura 2000 Gebiete etc.) liegen und die österreichische Wasserkraft nur einen Anteil von 29,9% an der österreichische Stromerzeugung hat. Das sind ca. 9% des österreichischen Strombedarfs. 69% unseres Stroms in Österreich wird aus dem Ausland zugekauft, wir könnten uns also gar nicht selbst Versorgen... auch wenn wir das wollten. Unser Verbrauch ist zu groß!

o) 24 Liter Wasser werden gebraucht, um einen Hamburger zu produzieren.

Möchtet ihr wissen, wie viel Wasser verbraucht wird, um euer Lieblingsessen zu produzieren? Dafür gibt es ein i phone-app: The Virtual Water Project


o) Ca. 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser - aber im Juli wurde das Recht auf sauberes Trinkwasser in die Menschenrechte aufgenommen.

Das ist ein kleiner Widerspruch, wenn ihr mich fragt.
Eine Organisation, die zeigt, dass jeder etwas verändern kann, ist "Ryan's well". Gegründet 1999 von einem 7jährigen, hat die Organisation schon 630 Wasserprojekte gebaut. Respekt!
Aber man muss gar nicht nach Afrika blicken, um verschmutztes Trinkwasser zu finden. Ein paar Kilometer über der Österreichischen Grenze in Ungarn gibt es zur Zeit außer Gift nur Gift. Der Schlamm hat auch schon die Donau erreicht und Kroatien meldet auch schon erhöhte Aluminiumwerte. Da kann man wirklich nur den Kopf schütteln.

Tja, damit war's auch schon mit diesem kurzem Exzerpt aus dem Umwelt- und Wasserschutz. Danke für eure Aufmerksamkeit!


Petitions by Change.org|Start a Petition »

 Wasserbild von "Jump in mint"

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Leseliste

Wow, habe ich schon lange keine Leseliste mehr gemacht! Aber jetzt hab' ich wieder drei Bücher geschafft, und die sollen natürlich hier auch vorgestellt werden!

House rules - Jodi Picoult
Ich könnte ja stundenlang über Bücher von Jodi Picoult reden... und ja, sie ist meine Lieblingsautorin! Diese Buch ist wieder ein Paradebeispiel ihrer Erzählkunst und wie immer wird die Geschichte von allen Seiten der Betroffenen erzählt.

Es geht um einen jungen Mann mit Asperger Syndrom, der angeblich seine soziale Tutorin ermordet hat. Was wirklich passiert ist, erfahren wir schon ziemlich früh in der Geschichte, im Gegensatz zu allen anderen Figuren in der Geschichte. Wirklich gutes Buch (wie -fast- alle Bücher von Ms. Picoult) dass ich innerhalb von zwei Tagen ausgelesen hatte.

eat, pray, love - Elizabeth Gilbert
Wenn man von diesem Buch noch nichts gehört hat, lebt man wirklich hinterm Mond. Die Geschichte dürfte jedem bekannt sein - depressive Frau geht nach Scheidung nach Italien, Indien und Indonesion um sich selbst zu finden und findet am Ende nicht nur sich selbst, sondern auch die große Liebe.
Ein recht gutes und interessantes Buch zu lesen. Nur der Teil in Indien wird nach einer gewissen Zeit etwas fad... Gott hier, Gott da... Erleuchtung...bla bla bla. Trotzdem sehr lesenswert!

Small Island - Andrea Levy
In diesem Buch geht es um zwei Frauen, eine schwarz, die andere weiß. Eine kommt von einer großen, europäischen Insel, nämlich Großbritannien, die andere kommt von einer kleinen Insel in der Karibik, Jamaika. Beide gehören dem Commonwealth an, aber sie könnten verschiedener nicht sein. Ihre Geschichten sind miteinander verwoben, ohne dass sie davon wissen.

Dieses Buch ist eines von meinem "schonvorewigenzeitengekauftundniefertiggelesen"-Stapel. Aber jetzt endlich hab' ich mich durchgerungen! Anfangs geht die Story schleppend voran, aber wenn bis zum Schluss vordringt, wird man positiv von der Geschichte überrascht!


Alle Bilder von www.thalia.at

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Biologen unter sich

Ein Biologe zum Anderen: "Schau, da kommt dein Weibchen mit den zwei Jungen!"

Wir sind schon ein merkwürdiges Völkchen...