Hier einfach ein paar Fakten, die zum Nachdenken anregen sollen:
o) Gesamtzahl der nicht-fischpassierbaren Querbauwerke in Österreich: 28.850. Das bedeutet, dass statistisch gesehen ca. alle 1 km ein (nicht-fischpassierbares) Querbauwerk existiert.
Ich persönlich finde ja, bei solchen Zahlen sollte man sich überlegen, ob man noch weitere Querbauwerke (die ja unüberwindlich für Fische sind) hinzufügt. Auch, weil viele der geplanten Wasserkraftanlagen in sensiblen Zonen (Natura 2000 Gebiete etc.) liegen und die österreichische Wasserkraft nur einen Anteil von 29,9% an der österreichische Stromerzeugung hat. Das sind ca. 9% des österreichischen Strombedarfs. 69% unseres Stroms in Österreich wird aus dem Ausland zugekauft, wir könnten uns also gar nicht selbst Versorgen... auch wenn wir das wollten. Unser Verbrauch ist zu groß!
o) 24 Liter Wasser werden gebraucht, um einen Hamburger zu produzieren.
Möchtet ihr wissen, wie viel Wasser verbraucht wird, um euer Lieblingsessen zu produzieren? Dafür gibt es ein i phone-app: The Virtual Water Project
o) Ca. 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser - aber im Juli wurde das Recht auf sauberes Trinkwasser in die Menschenrechte aufgenommen.
Das ist ein kleiner Widerspruch, wenn ihr mich fragt.
Eine Organisation, die zeigt, dass jeder etwas verändern kann, ist "Ryan's well". Gegründet 1999 von einem 7jährigen, hat die Organisation schon 630 Wasserprojekte gebaut. Respekt!
Aber man muss gar nicht nach Afrika blicken, um verschmutztes Trinkwasser zu finden. Ein paar Kilometer über der Österreichischen Grenze in Ungarn gibt es zur Zeit außer Gift nur Gift. Der Schlamm hat auch schon die Donau erreicht und Kroatien meldet auch schon erhöhte Aluminiumwerte. Da kann man wirklich nur den Kopf schütteln.
Tja, damit war's auch schon mit diesem kurzem Exzerpt aus dem Umwelt- und Wasserschutz. Danke für eure Aufmerksamkeit!
Wasserbild von "Jump in mint"

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