Donnerstag, 14. Oktober 2010

Leseliste

Wow, habe ich schon lange keine Leseliste mehr gemacht! Aber jetzt hab' ich wieder drei Bücher geschafft, und die sollen natürlich hier auch vorgestellt werden!

House rules - Jodi Picoult
Ich könnte ja stundenlang über Bücher von Jodi Picoult reden... und ja, sie ist meine Lieblingsautorin! Diese Buch ist wieder ein Paradebeispiel ihrer Erzählkunst und wie immer wird die Geschichte von allen Seiten der Betroffenen erzählt.

Es geht um einen jungen Mann mit Asperger Syndrom, der angeblich seine soziale Tutorin ermordet hat. Was wirklich passiert ist, erfahren wir schon ziemlich früh in der Geschichte, im Gegensatz zu allen anderen Figuren in der Geschichte. Wirklich gutes Buch (wie -fast- alle Bücher von Ms. Picoult) dass ich innerhalb von zwei Tagen ausgelesen hatte.

eat, pray, love - Elizabeth Gilbert
Wenn man von diesem Buch noch nichts gehört hat, lebt man wirklich hinterm Mond. Die Geschichte dürfte jedem bekannt sein - depressive Frau geht nach Scheidung nach Italien, Indien und Indonesion um sich selbst zu finden und findet am Ende nicht nur sich selbst, sondern auch die große Liebe.
Ein recht gutes und interessantes Buch zu lesen. Nur der Teil in Indien wird nach einer gewissen Zeit etwas fad... Gott hier, Gott da... Erleuchtung...bla bla bla. Trotzdem sehr lesenswert!

Small Island - Andrea Levy
In diesem Buch geht es um zwei Frauen, eine schwarz, die andere weiß. Eine kommt von einer großen, europäischen Insel, nämlich Großbritannien, die andere kommt von einer kleinen Insel in der Karibik, Jamaika. Beide gehören dem Commonwealth an, aber sie könnten verschiedener nicht sein. Ihre Geschichten sind miteinander verwoben, ohne dass sie davon wissen.

Dieses Buch ist eines von meinem "schonvorewigenzeitengekauftundniefertiggelesen"-Stapel. Aber jetzt endlich hab' ich mich durchgerungen! Anfangs geht die Story schleppend voran, aber wenn bis zum Schluss vordringt, wird man positiv von der Geschichte überrascht!


Alle Bilder von www.thalia.at

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Biologen unter sich

Ein Biologe zum Anderen: "Schau, da kommt dein Weibchen mit den zwei Jungen!"

Wir sind schon ein merkwürdiges Völkchen...

Montag, 11. Oktober 2010

Wochenend - Impressionen

Obwohl ich dieses Wochenende ungeplanterweise alleine und lernend verbracht habe, gibt's dennoch Fotos. Zwar keine sehr spannenden, aber trotzdem!

Beim Lernen...

...aber draußen wartet wunderschönes Wetter!


Am Abend dann endlich raus...


...und den herbstlichen Stadtpark genießen.


P.S.: Ich entschuldige mich hiermit offiziell für die schlechte Qualität der Fotos in letzter Zeit. Ich verspreche, ich werde ab jetzt wieder öfters meine Spiegelreflex mitnehmen!

Freitag, 8. Oktober 2010

Andere Lebenskonzepte: Kochen mit italienischen Großmüttern


Cooking with Italian Grandmothers from Welcome Books on Vimeo.

Das einfache Essen einer italienischen Bauernfamilie. Die Nudeln sind echt genial... möcht' ich gerne probieren!

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Helgoland - Teil 2

Im 2. Teil der Helgoland-Saga (Haha, es gibt eh nur 2 Teile..."Saga" ist vielleicht ein etwas zu großes Wort dafür!) geht es um die Vogelwelt.

Die DOG-Tagung war wirklich toll, wir hörten Vorträge über den Vogelzug, die Gefahren von Windkraftanlagen, die Orientierung von Vögeln, Phylogenie und andere tolle Sachen! Wenn uns ein Vortrag mal nicht so interessiert hat, oder wenn die Versuchung, die Insel zu erkunden zu groß wurde, sind wir natürlich nach draußen gegangen. Und die Vogelwelt Helgolands hat uns wirklich nicht enttäuscht!


Am Strand beim Beobachten

Auf dem nördlichen Aufgang zum Oberland. Man beachte meine Tarnung als Ornithologin - das Fernglas.

Da Helgoland, wie gesagt, ziemlich weit draußen im Meer und sehr günstig auf der Zugroute von Dänemark übers Meer zum Europäischen Festland liegt, rasten viele, viele Vögel auf der Insel. Manche sind so fertig, dass sie vor lauter Nahrungssuche aufs Fluchtverhalten vergessen.

Braunkehlchen, fotografiert mit meiner Point-and-shoot. Also nicht sehr weit von mir weg...

Dieser Erlenzeisig hatte eine Fluchtdistanz von 30 cm... wenn wir eine Katze gewesen wären, wär' das Ganze wohl nicht so gut ausgegangen für das Vögelchen!

Was wäre eine Insel im Meer ohne Seevögel? Genau, gar nichts! Und deshalb haben wir uns natürlich auch die ans Wasser gebundenen Vögel angesehen. Neben Basstölpeln, Zwergmöwen und Kormoranen haben wir auch Eiderenten gesichtet. Leider haben wir keine Trottellummen sehen können, die ja auf Helgoland ihre einizige Brutkolonie Deutschlands haben.

Die Basstölpel auf der Spitze der Langen Anna

Zwergmöwe beim Landen auf dem Wasser

Abschließend kann ich sagen, dass ich wirklich ein Helgoland-Fan geworden bin. Keine Autos und viele Tiere und Pflanzen: Daumen hoch!

Dienstag, 5. Oktober 2010

Helgoland - Teil 1

Falls sich jemand wundert, warum man von mir in letzter Zeit so wenig hört... ich war schon wieder unterwegs! Und zwar war ich auf Helgoland! Ja, genau, DEM Helgoland!

 Sonnenaufgang auf Helgoland

Dort war nämlich DOG-Tagung, und natürlich sind wir dort auch hingefahren, da ja 50% unseres Haushaltes aus Ornithologen besteht! Eigentlich hätte ich ja nicht mit müssen, aber ich lass' mir doch so eine Gelegenheit nicht entgehen!

Am Strand

Nun ja, wie ihr vielleicht wisst, liegt die Insel Helgoland in der Nordsee, ziemlich weit vom Festland entfernt. Mit der Fähre sind es von Cuxhaven aus immerhin 2,5 Stunden fahrt! (Mit dem Katamaran sinds nur 1,5 Stunden, aber der fährt auch fast 70 km/h!)

Wir mit der langen Anna

Die Insel besteht aus sehr eindrucksvollem, roten Sandstein. Sie wurde im 2. Weltkrieg sehr schwer bombadiert, da geplant war, aus ihr eine Seefestung zu machen. Man sieht heute noch die vielen Bombenkrater.

Einer der vielen, vielen Sanddorn-Büsche, die auf Helgoland wachsen


Auf Helgoland fahren keine Autos - warum auch - die Insel ist ja nur 1 km² groß! Und wenn man 'mal etwas schwereres Liefern muss, gibt es kleine Elektrowägelchen, die man zur Not benutzen kann!



Früher war Helgoland fast kahl, heute wachsen schon viele Rosensträucher und Sanddorn-Büsche auf der Insel. Auch Neophyten wie der Japanische Staudenknöterich haben sich hierher verirrt. Schafe helfen mit, um zumindest einen Teil der Insel vom Gestrüpp frei zu halten.

Sonntag, 26. September 2010

Wochenend - Impressionen

 Auf der Schallaburg

 Die Sixties-Ausstellung war in vollem Gange

Von den Beatles über die Pille, den Vietnamkrieg und österreichische Politik war wirklich alles dabei!

Natürlich kam auch das Schloss nicht zu kurz. Man kann ja nicht anders, als es zu bestaunen!

Daheim wurde fleißig "gelogen".